Sehenswertes

Sankt-Sebastian-Kirche

Die katholische Sankt-Sebastian-Kirche steht auf dem höchsten Punkt der Ketscher Gemarkung und ist mit ihrem 56 Meter hohen Turm ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Enderlegemeinde. Die dreischiffige Säulenbasilika in der Schwetzinger Straße wurde ab 1904 im neoromanischen Stil erbaut und 1906 eingeweiht.
Sehenswert ist das imposante Gebäude nicht nur von außen. Auch das Innere der Kirche mit ihrem langen Mittelgang ist beeindruckend. Zwölf 1.70 Meter große Apostelfiguren, verzierte Sitzbänke, die Statuen Sebastian und Nikolaus, der Seitenaltar mit Tabernakel: Sakrale Kunst lädt zum Verweilen ein. Außergewöhnlich ist auch der Josef-Altar aus Holz, der Stationen aus dem Leben Josefs zeigt. sas

Historische Turmuhr

Sie ist mehr als 100 Jahre alt: die Turmuhr, die 1906 in der Sankt-Sebastian-Kirche im Raum oberhalb der Sakristei montiert wurde und dort bis in die 60er-Jahre vergangenen Jahrhunderts dafür sorgte, dass die Glocken pünktlich schlugen und die Bürgerinnen und Bürger immer wussten, wie spät es ist.
Nachdem die moderne Technik Einzug gehalten hatte, wurde die Turmuhr Anfang der 70er-Jahre abgebaut und Manfred Knobloch bewahrte sie 30 Jahre lang bei sich zu Hause im Keller auf. Im Februar 2008 wurde die Idee geboren, das historische Uhrwerk zu restaurieren. Der Gemeinderat gab grünes Licht und nun ist die intakte Turmuhr im zweiten Obergeschoss des Rathauses zu bestaunen.
Einmal im Monat findet montags eine Führung statt. Die Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. sas


Johanneskirche

Die evangelische Johanneskirche befindet sich in der Kolpingstraße und wurde im April 1956 eingeweiht. Der helle Kirchenraum wird durch einen großen Bogen vom Altar getrennt. Die Farbgestaltung der Fenster taucht den Kirchenraum in ein wunderschönes Licht. Sehenswert ist auch die neue Orgel, die im Jahr 2011 eingeweiht wurde. sas


Sankt-Anna-Kapelle

Die mehr als 300 Jahre alte Sankt-Anna-Kapelle ist ein Kulturdenkmal. Mit ihrem Raum der Stille lädt sie Besucher des Friedhofs dazu ein, das Stundenglas der Zeit für ein paar Momente anzuhalten. Die Kapelle wurde 1710 von Bernhard und Maria Susanna Göck in der Hockenheimer Straße errichtet.
Im 18. Jahrhundert diente das Kleinod auch als Wallfahrtskapelle. 1872 wurde sie auf den Ketscher Friedhof "versetzt" und fand dort einen würdigen Platz. 1949 wurde sie in die damals neu errichtete Leichenhalle integriert. Als diese im Jahr 2005 abgerissen wurde, erfolgte eine Sanierung und Freilegung der Sankt-Anna-Kapelle, die unter Denkmalschutz steht.
Vorne im Altarbereich befinden sich zwei große Figuren. Auf der linken Seite steht Maria mit dem Jesuskind. In der Mitte leuchtet ein gläsernes Fenstermosaik, während der heilige Franziskus von der Wandseite grüßt. sas


Korbmacher-Denkmal

Das bronzene Korbflechter-Ensemble am Rondell in der Rosenstraße erinnert an einen alten Beruf, der in Ketsch vor mehr als 100 Jahren das Alltagsleben prägte - ob in Form der Haupterwerbs- oder der Nebenerwerbstätigkeit. Die Korbflechterei war ein charakteristisches Aushängeschild für die Enderlegemeinde und es gab mehrere Korbmacherbetriebe. Um 1920 wurde damit begonnen, ausreichend Flächen von Weidenkulturen bereitzustellen. Dieses Anlegen größerer Pflanzungen führte nach und nach zu einem Anwachsen von Nebenerwerbsstätten, so dass sich viele Bürger ein Zubrot als Korbmacher verdienten. Einige Korbflechter hielten sich in den Höfen oder Hausgärten Bottiche und Fässer, in welche die Weiden hineingestellt wurden.
Noch heute erinnern Straßennamen wie "Am Weidenstück" an die vergangene Zeit.
Das Denkmal, das Dr. August Zund der Gemeinde Ketsch stiftete, zeigt einen Korbmacher bei seiner Arbeit. sas

Kontakt

Gemeinde Ketsch
Hockenheimer Straße 5
68775 Ketsch

Tel.: 06202/606-0
Fax.: 06202/606-116


Service

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