Chronologie einer Freundschaft

Von den ersten Begegnungen...

Frühjahr 2009:

Nachdem Bürgermeister Jürgen Kappenstein als Mitglied für den deutsch-französischen Ausschuss gewählt worden ist, wird in Westfrankreich eine Gemeinde gefunden, die nach einer deutschen Partnergemeinde sucht und von der Größe und ihren Strukturen im Vereinswesen zu Ketsch passt: Trélazé.
Nach einem ersten Briefwechsel ist die Zeit gekommen, einander kennen zu lernen. Eine kleine Ketscher Delegation mit Bürgermeister Kappenstein fährt nach Trélazé und wird dort mit offenen Armen empfangen. Bereits die ersten Eindrücke bei einer Rundfahrt durch den Ort sind sehr positiv, und je mehr die Delegation über Trélazé erfährt desto deutlicher wird, dass hier eine Partnerschaft entstehen kann.

August 2009:

Beim Gegenbesuch festigt sich das noch zarte Band der Freundschaft, das beim ersten Treffen geknüpft worden ist. Die Delegation aus Trélazé mit Bürgermeister Marc Goua ist von dem Programm der Ketscher begeistert. Unter anderem werden Einrichtungen der Enderlegemeinde in Augenschein genommen, die Rheininsel erkundet und ein geselliger Abend beim Backfischfest verbracht. Beim herzlichen Abschied steht fest: Ketsch und Trélazé werden sich verbrüdern.

... zur Vertragsunterzeichnung

April 2010:

Es ist ein ganz besonderer Augenblick, als die Bürgermeister Jürgen Kappenstein und Marc Goua am 24. April in der Rheinhalle mit ihren Unterschriften die Partnerschaft besiegeln und die französische und die deutsche Nationalhymne erklingen. Beim anschließenden Festprogramm präsentieren Ketscher Vereine gelungene Bühnen-Darbietungen mit Musik, Sport, Gesang und Tanz. Wenige Stunden vorher ist ein Partnerschaftsbaum in der Grünanlage hinter dem Rathaus gepflanzt worden.
Am nächsten Tag wird das Ortsschild mit dem Hinweis auf die Jumelage eingeweiht.

Mai 2010:

In Trélazé wird es einen Monat später abermals feierlich: Erneut unterzeichnen die beiden Bürgermeister die Urkunden und bekräftigen noch einmal den Gedanken einer Freundschaft. Auch in Trélazé gibt es ein ansprechendes Programm mit vielen emotionalen Momenten: Als die Friedenstaube auf die Reise in luftige Höhe geschickt wird, fallen sich Gäste und Gastgeber in die Arme. Die Partnerschaft zwischen Ketsch und Trélazé ist geboren und möchte von nun an mit Leben gefüllt werden. sas


Begegnungen als Fundament

März 2011:

Im Ketscher Rathaus findet eine viel beachtete Ausstellung mit Kunstwerken von Jean-Claude Rétif aus Trélazé statt. Zur Vernissage sind französische Freunde angereist, darunter Bürgermeister Marc Goua und seine Frau Francoise sowie Gemeinderäte.
Zur selben Zeit weilen Gäste aus Trélazé, auf Einladung der Karnevalsgesellschaft Narrhalla, ebenfalls in Ketsch, wo sie das närrische Brauchtum kennen lernen.

Juni 2011:

In Ketsch wird das einjährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert. Die mehrtägigen Begegnungen stehen im Zeichen von Europa und stellen den Gedankenaustausch in den Mittelpunkt. Workshops, sportliche Turniere, Führungen und Feste sind geprägt vom interkulturellen Dialog, der die freundschaftliche Verbindung zwischen beiden Gemeinden stärkt.
Wenige Tage zuvor hat sich der 75-jährige Günter Götting mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht! Rund 1000 Kilometer absolviert der Radsportler, der in Trélazé als "Botschafter in Sachen Städtepartnerschaft" empfangen wird.

Juni und Juli 2011:

Die Sportvereinigung 06 reist Anfang Juni mit Kindern der U12-Mannschaft sowie Trainern und Eltern nach Trélazé und nimmt am dortigen Fußball-Turnier teil.
Anfang Juli ist die U11-Mannschaft aus Trélazé in Ketsch zu Gast. Ein Wochenende, an dem König Fußball regiert.

September 2011:

Zwischen dem Ketscher Foto- und Filmclub und dem "Club Foto du Buisson" in Trélazé gibt es intensivere Kontakte. Der Ketscher Verein wird eingeladen, an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Bilder aus Ketsch finden in Trélazé großen Anklang.

Mai 2012:

Drei Tage lang weilt eine Ketscher Delegation in Trélazé. Zum Programm gehören unter anderem sportliche Wettkämpfe in Handball, Futsal und Boule, Diskussionsrunden und eine informative Wanderung durch den Schieferpark. Bei der offiziellen Begrüßung wird Bürgermeister Jürgen Kappenstein in einer feierlichen Zeremonie in die Wein-Bruderschaft "Sacavins" aufgenommen.
Ebenfalls im Mai sind die D2-Junioren der Sportvereinigung 06 Ketsch in Trélazé beim Fußballclub Foyer Espérance zu Gast und treten in spannenden Spielen gegeneinander an.

Juni 2012:

Der Musikverein 1929 Ketsch hat das Ensemble "Bagad Men Glaz" in die Enderlegemeinde eingeladen. Bei einem Konzert in der Rheinhalle überzeugt die bretonische Gruppe mit traditionellen Weisen voller Hingabe.
Nur sechs Wochen später ist die Combo "Oak Ink" in Ketsch zu Gast und bedankt sich mit einem exklusiven Hauskonzert für ihre Freunde vom Musikverein.
Nicht minder klangreich und voller Musik ist das Wochenende, das der Chor des GV "Sängereinheit" Ketsch in Trélazé verbringt. Beim gemeinsamen Konzert mit dem Chor "Chorale la Cabarre" in der Kirche St. Leonard wird unter anderem "Dona Nobis pacem" als dreistimmiger Canon gesungen.

August 2012:

Anlässlich des Backfischfestes sind französische Gäste in Ketsch und nutzen auch die Gelegenheit, mit Henri Platini vom ASV Ketsch die Angelrute auszuwerfen.
Bei der "Tour de Jumelage" machen sich 16 begeisterte Radsportler von Trélazé auf den Weg, um in sechs Etappen nach Ketsch zu radeln. Nach ihrer Ankunft in Ketsch verbringen sie harmonische Tage in der Partnergemeinde.

Dezember 2012:

Der "Freundeskreis Städtepartnerschaft" beteiligt sich zum ersten Mal mit einem Stand beim Ketscher Weihnachtsmarkt. Die Premiere glückt: Prospekte und Plakate informieren über Trélazé und der Schaumwein "Crémant" ist in aller Munde.
Der Freundeskreis ist sehr aktiv und hat im Jahr 2012 bereits einen französischen Kinoabend und ein Weinfest organisiert. sas

Das Band der Freundschaft zwischen Ketsch und Trélazé hat sich gefestigt!


Die Freundschaft wächst

Januar 2013:

Bürgermeister Marc Goua und Mitglieder des Gemeinderats Trélazé nehmen am Neujahrsempfang in Ketsch teil. Wenige Tage zuvor war Bürgermeister Jürgen Kappenstein in Trélazé beim dortigen Neujahrsempfang zu Gast gewesen.

Juni 2013:

Sechs Mädchen und Jungen des Kinderrats aus Trélazé weilen in Ketsch und verbringen ereignisreiche Tage. Unter anderem werden sie im Sitzungssaal des Rathauses willkommen geheißen, nehmen am Sommerfest der Neurottschule teil und erfrischen sich im Freibad. Im Jugendtreff wird ein spannender deutsch-französischer Fußball-Triathlon ausgetragen.

August 2013:

Beim Backfischfest sind wieder Gäste aus Trélazé in Ketsch. Für den Angelsportverein ist es eine große Freude, dass der Vorstand der Netzfischer von Trélazé sowie Hobbyangler gekommen sind, um den Kontakt aufzubauen und einen Austausch zwischen den Vereinen zu organisieren.

Oktober 2013:

Vier Ketscher Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren nehmen - zusammen mit weiteren Mädchen und Jungen aus Frankreich, Ungarn und Rumänien - an einem Jugendaustausch in Trélazé teil: Zum Thema "Umgang mit modernen Digitaltechniken" wird ein gemeinsames Projekt für Europa erarbeitet. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis und ein europäisches Bewusstsein zu fördern sowie internationale Freundschaften aufzubauen.

November 2013:

Sechs Unternehmer aus Trélazé weilen in Ketsch. Im Verlauf eines gut vorbereiteten Programms lernen sie Ketsch und die Region aus wirtschaftlicher Sicht kennen. Es werden mehrere Firmen besucht, darunter das Zentrallager und die Kaffeerösterei von Aldi. Bei der Besichtigung des Motodroms in Hockenheim dürfen die Franzosen den Hockenheimring bei einer Fahrt über die Strecke hautnah erleben und anschließend das Siegerpodest besteigen.
Einen Höhepunkt des Dialogs bildet das Ketscher Wirtschaftsforum, an dem die Unternehmer aus Trélazé teilnehmen und angeregt mit diskutieren.

Dezember 2013:

Zum Weihnachtsmarkt in Ketsch ist eine kleine Delegation ausTrélazé angereist. Christian Coppo von der "Fédération Léo Lagrange" nutzt die Gelegenheit, über Jugendaustausch ins Gespräch zu kommen. Sowohl beim Treffen mit den Ketscher Pfadfindern als auch im Dialog mit Jugendtreff-Leiterin Andrea Kroll werden Gemeinsamkeiten sichtbar und es gibt erste Überlegungen, wie das Engagement fortgesetzt werden könnte. sas


Deutsch-französisches Engagement

Januar 2014:

"Eine echte Bereicherung für die örtliche Gemeinschaft durften wir durch die Verbrüderung mit der französischen Gemeinde Trélazé erfahren", hebt Bürgermeister Jürgen Kappenstein beim Neujahrsempfang hervor und freut sich, dass sein Amtskollege Marc Goua und seine Frau Francoise angereist sind.
Wenige Tage zuvor hatten Bürgermeister Kappenstein und seine Frau Claudia am Neujahrsempfang in Trélazé teilgenommen.

März 2014:

Bei den Kommunalwahlen geht Bürgermeister Marc Goua als klarer Sieger hervor. Bereits im ersten Wahlgang gelingt es ihm, für sich und seine Liste „Trélazé volonté“ 62,66 Prozent zu erzielen.

Juni 2014:

Bürgermeister Jürgen Kappenstein feiert seinen 50. Geburtstag und für Bürgermeister Marc Goua ist es Ehrensache, zu diesem besonderen Anlass nach Ketsch zu kommen und beim Empfang in der Rheinhalle mit dabei zu sein.

August 2014:

Eine 60-köpfige Delegation - darunter 30 Jugendliche - weilt in Ketsch. Auf dem Programm steht unter anderem eine Fahrt nach Heidelberg sowie der Besuch des Backfischfestes. Die französischen Gäste sind vom Ketscher Traditionsfest begeistert. Im Verlauf des Wochenendes gibt es auch einen Austausch mit dem Seniorenbeirat und ein Treffen im Schülerbistro der Neurottschule. Beim Grillfest am letzten Abend schlagen die Stimmungswogen hoch: Bis spät in die Nacht wird gefeiert und getanzt. Bei der tränenreichen Verabschiedung am nächsten Tag steht außer Frage, dass weitere neue Freundschaften geschlossen wurden.

Oktober 2014:

Zum ersten Mal findet auch in Trélazé ein Wirtschaftsforum statt. Die Delegation aus Ketsch - mit Bürgermeister Jürgen Kappenstein sowie Vertretern des Handwerker- und Gewerbevereins - verbringt ereignisreiche Tage in der Partnergemeinde. Auf dem Programm stehen unter anderem Firmenbesichtigungen und eine Konferenz. Bestehende Kontakte werden ausgebaut und neue geknüpft. Bürgermeister Kappenstein macht deutlich: "Unternehmerische Beziehungen können der Schlüssel für eine gute und positive Beziehung über die Landesgrenze hinweg sein." sas


Fünfjähriges Bestehen

Januar 2015:

Toleranz und Zusammenhalt sind tragende Säulen einer Freundschaft: Dies unterstreicht Bürgermeister Jürgen Kappenstein in seiner Ansprache beim Neujahrsempfang in der Rheinhalle, an dem auch Bürgermeister Marc Goua und seine Frau Francoise teilnehmen. Die seit 2010 bestehende lebendige Städtepartnerschaft soll in diesem Jahr gefeiert werden.
Zwei Tage zuvor waren Bürgermeister Kappenstein und seine Frau Claudia zu Gast beim Neujahrsempfang in Trélazé gewesen.

Juni 2015:

„Bienvenue! Willkommen!“ Schon der Empfang in Trélazé ist geprägt von großer Herzlichkeit. Die Ketscher Delegation, die vier Tage in der Partnergemeinde bleibt, setzt sich zusammen aus Bürgermeister Jürgen Kappenstein und seiner Frau Claudia, Gemeinderäten, Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, Ketscher Gastfamilien, Mitgliedern der KG Narrhalla, vom Freundeskreis Trélazé sowie des Seniorenbeirats und des Jugendbeirats. Im Mittelpunkt des Zusammenseins steht die Feier des fünfjährigen Bestehens der Jumelage.
Mit einem sehr abwechslungsreichen Programm sind kurzweilige Stunden garantiert. Ob bei der Besichtigung eines Champignonanbaus, beim Besuch eines Weinkellers oder bei der vergnüglichen Rallye durch Trélazé: Der deutsch-französische Dialog wird durch einen regen Gedankenaustausch unermüdlich mit Leben gefüllt.
„Wenn Freunde zusammenkommen und in ihren ideellen Zielen und gesellschaftlichen Bestrebungen übereinstimmen, dann ist diese Verbindung mehr als nur ein Wort: Im Garten der Freundschaft finden sich die schönsten Pflanzen - mit tiefen Wurzeln und einer farbenfrohen Blütenpracht!“, hebt Bürgermeister Kappenstein in seiner Festansprache bei der Feierstunde zum fünften „Geburtstag“ hervor. Trélazé und Ketsch seien auf dem richtigen Weg, um weiterhin Seite an Seite der Zukunft entgegenzugehen. sas

August 2015:

Bürgermeister Marc Goua und seine Frau Francoise machen auf ihrer Urlaubs-Heimreise einen Stopp in Ketsch und verweilen beim zweiten Frühschoppen auf dem Backfischfest. "Diese Veranstaltung ist in Trélazé bereits bestens bekannt", schmunzelt Marc Goua.

Oktober 2015:

Zur Feier des fünfjährigen Bestehens weilen rund 100 französische Gäste in der Enderlegemeinde. Im Verlauf der Begegnungstage wird bei einer Schifffahrt auf dem Neckar, beim Besuch des Schwetzinger Schlossgartens und des Ketscher "Central"-Kinos sowie beim geselligen Oktoberfest Gemeinschaft erlebt, Neues entdeckt und Bewährtes gefestigt. Beim öffentlichen Empfang in der Rheinhalle, bei dem die Partnerschaftsurkunden erneuert werden, halten Bürgermeister Marc Goua und Bürgermeister Jürgen Kappenstein festliche Ansprachen. "Aus der Partnerschaft, die vor fünf Jahren begann, ist eine feste Beziehung geworden. Ihr Fundament ist stabil und die errungene Freundschaft wird gelebt und immer wieder erneuert", unterstreicht Bürgermeister Kappenstein.
Beim deutsch-französischen Oktoberfest sorgt Bernd Bürkle für eine große Überraschung, als er das selbst komponierte Partnerschaftslied singt und auf einer CD als Geschenk überreicht. sas


Spürbarer Zusammenhalt

Januar 2016:

"Die Partnerschaft hat sich zu einer aufrichtigen Freundschaft zwischen beiden Gemeinden und ihren Bürgerinnen und Bürgern entwickelt", bringt Bürgermeister Jürgen Kappenstein in seiner Ansprache beim Neujahrsempfang zum Ausdruck. Bürgermeister Marc Goua und seine Frau Francoise sind in der Rheinhalle ebenso zu Gast wie die Direktorin der Arena Loire, Sokhna Fournier und ihr Ehemann Richard.
Auch Bürgermeister Kappenstein war anlässlich des Neujahrsempfangs in Trélazé in die Partnergemeinde gereist, um mit dabei zu sein.

Oktober 2016:

13 Jugendliche aus Trélazé verbringen ereignisreiche Tage in Ketsch. Unter anderem wird gemeinsam im Jugendtreff und in der Rheinhallengaststätte gefeiert und die Stadt Speyer erkundet. Freundschaften entstehen und es wird die Gelegenheit genutzt, Erfahrungen auszutauschen. sas


Freundschaftliche Verbundenheit

Januar 2017:

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse ist es Bürgermeister Marc Goua dieses Mal nicht möglich, am traditionellen Neujahrsempfang in Ketsch teilzunehmen.

Um seine Verbundenheit zur Partnergemeinde zum Ausdruck zu bringen, übermittelt er seine Neujahrsgrüße in einer Videobotschaft.


April 2017:

Drei Tage lang weilt eine Unternehmerdelegation aus der Partnergemeinde Trélazé in Ketsch. Neun Unternehmer sind angereist, um hiesige Firmen kennen zu lernen und gegenseitig Informationen zu sammeln. Den Auftakt des deutsch-französischen Erfahrungsaustauschs macht das bilaterale Wirtschaftsforum. An den darauf folgenden Tagen stehen mehrere Firmenbesichtigungen auf dem Programm.


Kontakt

Gemeinde Ketsch
Hockenheimer Straße 5
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Fax.: 06202/606-116


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