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"Tag der Bibliotheken"

Flohmarkt, Kindertheater und Präsentation der Neuerscheinungen

Eintauchen in Bücherwelten, spannende Geschichten erleben, Wissenswertes er­fahren: Wo könnte das geschriebene Wort in seinen ganzen Facetten ein schöneres Zuhause finden als in einer Bücherei? Der bundesweite „Tag der Bibliotheken“ – am 24. Oktober 1995 unter der Schirmherr­schaft Richard von Weizsäckers ins Leben gerufen - bietet den Büchereien Gelegen­heit, auf sich und das umfangreiche Ange­bot aufmerksam zu machen.
In Ketsch hatte die Gemeindebücherei am 24. Oktober durchgehend von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Neuerscheinungen des Jahres aus dem Bereich Belletristik konn­ten kostenlos vorgemerkt werden. Im Obergeschoss waren sie versammelt: die „Neuheiten“ des Jahres 2019: anschaulich gegliedert nach verschiedenen Genres. Ob Historisches, Krimis, Zeitgeschichte oder Fantasy: An jedem Tisch gab es interes­santen, aktuellen Lesestoff zu finden. Und auch die „Top 5“ der am häufigsten in der Bücherei ausgeliehenen „Jahresbestseller“ lagen bereit: „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek, „Das Blut der Hirsche“ von Mons Kallentoft, „Tödliche Sonate“ von Natasha Korsakova, „Kälter als die Angst“ von Chris­tine Drews und „Liebes Kind“ von Romy Hausmann. Kurz nachdem die Einrichtung ihre Türen geöffnet hatte, folgte schon der erste Ansturm und die Besucher wurden vom Büchereiteam in tollen T-Shirts mit dem Aufdruck „Wir lieben Bücher“ emp­fangen. Auch über den Tag verteilt war ein reger Publikumsverkehr zu beobachten. Wohin das Auge blickte: Überall wurde bei den Besuchern eifrig geschrieben und von der Gelegenheit Gebrauch gemacht, sich in die jeweiligen Vormerklisten der begehrten Bücher einzutragen.
Im Erdgeschoss lockte ein großer Bücher­flohmarkt mit Büchern zum Schnäpp­chenpreis. Für drei Euro pro Kilo durften die Bücher auf der Waage gestapelt wer­den - ein Angebot, das sich die Bücherfans nicht entgehen ließen! Die thematischen Schwerpunkte bildeten Kinderbücher, und Romane, bei denen die Besucher jede Menge Geschichten bekannter Autoren fanden. Sachbücher, Reiseführer, Bildbän­de, Comics - auch bei anderen Bereichen war die Auswahl groß.
Nachmittags duftete es verlockend nach frisch gebackenen Waffeln und Kaffee. Und im Saal des Ferdinand-Schmid-Hau­ses bot das Theater Doris Batzler eine überaus gelungene Inszenierung der De­tektivgeschichte „Der Buchstabendieb“.
Doris Batzler, die seit mehr als 25 Jahren mit Auftritten auf der Bühne steht, über­zeugte bis ins Detail mit exzellenter Dar­stellung ebenso wie mit handgemachten Puppen und Kostümen. Bei dieser In­szenierung hatten sie und ihr Mann eine selbst gebaute drehbare Kulisse mitge­bracht, die das spannende Geschehen mit Lichteffekten perfekt unterstützte.
Die ausgebildete Schauspielerin verstand es, ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Mi­mik und Gestik standen im Einklang und jede vermeintliche Kleinigkeit war von großer Bedeutung. Doris Batzler agierte mit hoher Sensibilität, nahm jede Regung des Publikums wahr und reagierte darauf mit kreativer Spontaneität.
Als Detektivin Polly folgte sie - mit Unter­stützung der Kinder - den Fußspuren des Räubers, der den königlichen Ring mit­samt dem Buchstaben R gestohlen hatte, so dass der König kein R mehr sprechen konnte. Seite an Seite mit den Kindern ging es zu den Buchstaben, doch weder Paul Pickelnase noch Balduin Bauch wuss­ten, wo das R zu finden ist. Doch mit Hilfe der Buchstabenhexe und den aufmerk­samen Kindern gelang es schließlich, das Rätsel zu lösen, den Drachen vor der Höh­le zu überlisten und den Räuber Raffzahn zu überführen. Im Sog der Geschichte hatte die Fantasie das Zepter geführt und die Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Zum Abschluss hatten die Mädchen und Jungen nur noch einen Wunsch: ein Foto mit Polly! sas
 

(Erstellt am 01. November 2019)

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