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Grabenreinigung

Jährliche Mäharbeiten im Einklang mit der Flora und Fauna

Der Karl-Ludwig-See umfasst rund 91 Hektar Fläche, liegt im Südwesten der Ket­scher Gemarkung und ist Teil des Natur­schutzgebietes Hockenheimer Rheinbo­gen. Dort ist eines der wenigen Feuchtgebie­te der nordbadischen Rheinebene beheima­tet - mit natürlichen Wasserspeichern und biologischen Regene­rationsflächen. Die Nie­derungswiesen sind von zahlreichen Grä­ben durchzogen; die Entwässerung erfolgt über den Stranggra­ben in den Altrhein. Entlang der Gräben haben sich schützenswerte Feuchtpflan­zen und Heckenzüge angesiedelt.
Jedes Jahr im Herbst müssen die Gräben gepflegt werden, um einen geregelten Wasserabfluss und damit einhergehend eine geordnete Landwirtschaft zu ge­währleisten. Im Vorfeld der Maßnahmen erfolgt jedes Jahr eine Ortsbegehung, um festzustellen, ob es eventuell zu berück­sichtigende Abweichungen von den tur­nusgemäßen Arbeiten gibt.
Die Enderlegemeinde ist für ein rund acht Kilometer langes Netz von insgesamt neun verschiedenen Entwässerungsgrä­ben zuständig und pflegt diese - immer gegen die Fließrichtung - nach einem festgelegten Unterhaltungs- und Pflegeplan, der mit Vertretern der Land­wirtschaft, dem Naturschutz, dem Was­serwirtschaftsamt und weiteren Trägern öffentlicher Belange vereinbart worden war. Die zu pflegenden Flächen und die zu leistenden Arbeiten variieren von Jahr zu Jahr. In den vergangenen Wochen erfolg­te die diesjährige Grabenpflege auf einer Gesamtlänge von 1965 Metern. An der Reihe waren der Stranggraben Oberlauf, der Hohwiesengraben Unterlauf und der Auslauf Stranggraben/Katzengraben bis zur Pumpstation.
Neben dem Einsatz von Maschinen wurde bei der Grabenpflege auch Wert auf die Handarbeit gelegt. Zunächst wurden die Gräben ausgemäht. Wurzelstöcke, die den Wasserabfluss einengen oder aus der Bö­schung ragen, wurden entfernt, gut erhaltene Gehölze blieben unberührt. sas

(Erstellt am 26. November 2019)

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