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Martinsfeier

Szenisches Spiel und bekannte Lieder im "alla hopp!"-Park mit klangvollem Abschluss nach dem Umzug

Lichterglanz strahlte durch die Dunkel­heit, als sich die vielen Mädchen und Jun­gen mit ihren fantasievoll gestalteten La­ternen im „alla hopp!“-Park versammelten. Selbst gebastelte Frösche, Drachen, Fische und Gespenster wetteiferten mit ihrem flackernden Schein um Aufmerksamkeit. Der Chor der Kolpingsfamilie lud - unter der Leitung von Christian Burkard und Stefanie Rey - mit vielen bekannten und beliebten Martins- und Laternenliedern zum Mitsingen ein: „Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir...“
Bei fast wolkenlosem Himmel und winter­lichen Temperaturen erfreuten sich Kinder ebenso wie Erwachsene an der Martins­feier, für welche die Kolpingsfamilie unter der Leitung von Uwe Behlinger verant­wortlich zeichnete.
Begleitet von einer kleinen Diaschau und schönem Gesang berichteten die Chor­mitglieder sodann in gereimten Worten von der bekannten Legende: „Zum Glück war auch noch Martin da / und ritt, als er den Manne sah / zu ihm auf seinem braunen Pferd / und ist nicht einfach um­gekehrt.“ In Anbetracht der guten Tat der Mantelteilung forderten die Kinder dazu auf, sich auf das Miteinanderteilen zu be­sinnen und Lichter anzuzünden, um die Dunkelheit zu erhellen.
Nachdem die Geschichte vorgelesen worden war, erfolgte das szenische Spiel: Sankt Martin (Sarah Berger) ritt hoch zu Ross über die von Fackelträgern der Ju­gendfeuerwehr erhellte Grünfläche und teilte den Mantel mit dem Bettler (Mat­thias Faulhaber). Unterstützt worden war diese Aktion von Familie Schubert, die sich dazu bereit erklärt hatte, das Pferd Moritz aus Heidelberg zu holen und sich um das Tier zu kümmern.
„Der Martinsmann, der zieht voran...“: Ge­treu der Strophe im Laternenlied machten sich alle auf den Weg von der Parkstraße über die Gutenberg- und Gassenäcker­straße bis zur Dielheimer Straße. Über­wacht wurde der Ablauf von der DRK-Ortsgruppe und der Jugendfeuerwehr Ketsch. Die örtliche Polizei sowie Helfer der Kolpingsfamilie sicherten die Straßen­kreuzungen, so dass die „Laternenkinder“ ungestört laufen konnten.
Nicht fehlen durften die begehrten, über­aus leckeren Martinshörnchen, die am Ende des Zugwegs an die Mädchen und Jungen verteilt wurden. Bei Glühwein, heißem Apfelsaft und Würstchen – von den Pfadfindern angeboten - versam­melten sich alle auf dem hinteren Teil des „Nahkauf“-Parkplatzes und lauschten den Klängen der jugendlichen Mitglieder des Musikvereins 1929 unter der Leitung von Andreas Gebhardt. Das Ambiente mit Martins-Liedern und heißen Getränken lud sehr zum Verweilen ein und so ließen die zahlreichen Besucherinnen und Besu­cher den Abend stimmungsvoll und ge­sellig ausklingen. sas

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