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Jumelage

In der Partnergemeinde Trélazé wurde eine Straße nach Ketsch benannt

„Es begann mit unserem Partnerschafts­baum, den wir in Ketsch im Jahr 2010 im Zusammenhang mit der Vertragsun­terzeichnung pflanzten“, erinnert sich Bürgermeister Jürgen Kappenstein. Der Kastanienbaum sei ein Symbol für den deutsch-französischen Dialog sowie den stetigen Ausbau und die Förderung der Partnerschaft zwischen Trélazé und Ketsch. So wie der Baum gedeiht, wachse auch die Freundschaft, die nach nunmehr neun Jahren auf einem soliden Funda­ment steht, dessen Säulen von beiden Ge­meinden getragen werden.
„Damals, beim Pflanzen unseres Partner­schaftsbaumes in der Schwetzinger Stra­ße, hatte Bürgermeister Marc Goua bereits die Idee, in Trélazé ebenfalls ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit zu setzen - mit einer Straße, die nach Ketsch benannt sein sollte “, erzählt Bürgermeister Kappen­stein. Bis dieses Projekt jedoch umgesetzt werden konnte, war Geduld erforderlich. Als Standort wurde jene Straße gewählt, die zum Schiefermuseum und der Biblio­thek führt und die noch keinen Namen hatte. Mit der Entstehung eines Neubau­gebietes wurden im Verlauf der Jahre zahlreiche Häuser entlang der Straße gebaut, so dass dort ein neues Wohnge­biet entstand.
„Nun war es an der Zeit, die Straße zu taufen!“, bringt Bür­germeister Kappen­stein seine Freude über die herzliche Einladung nach Tré­lazé zum Ausdruck. Gemeinsam mit seiner Frau Claudia reiste er in die Part­nergemeinde, um die offizielle Einwei­hung der „Rue de Ketsch“ vor Ort miterle­ben zu können.
Im Beisein von zahlreichen Anwohnern und Gemeinderäten von Trélazé enthüll­ten die Bürgermeister Marc Goua und Jürgen Kappenstein das neue Straßen­schild und eine Schiefertafel, die darüber informiert. Beide Bürgermeister bekräftigten einmal mehr ihre deutsch-französische Solidarität. „Mit die­sem Zeichen der Verbrüderung möchten wir unsere Freundschaft nochmals ver­stärken“, machte Marc Goua deutlich.
Die Straße hat - ebenso wie der Partner­schaftsbaum - einen intensiven Sym­bolcharakter. Der Weg, den Ketsch und Trélazé Seite an Seite gehen, führt eine Straße entlang, die auch schwere Lasten zu tragen vermag und ohne Risse für ein sicheres Weiterkommen sorgt. Bürger­meister Kappenstein dankte herzlich für die Ketscher Straße: „Wir sind stolz und voller Freude, dass es in unserer Partner­gemeinde eine „Rue de Ketsch“ gibt, die unsere Verbundenheit sichtbar zum Aus­druck bringt“, hob Bürgermeister Kappen­stein hervor.
Zu einer Einweihung gehört auch ein zünftiger Fassbieranstich. Bürgermeister Kappenstein hatte ein Bierfass mitge­bracht und Marc Goua ließ es sich nicht nehmen, den Gerstensaft zum Fließen zu bringen, um sodann gemeinsam auf das Fortbestehen und die positive Weiter­entwicklung der Gemeinden Trélazé und Ketsch anzustoßen. sas

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