Kommunale Wärmeplanung
Erste Ergebnisse
Die kommunale Wärmeplanung ist das strategische Instrument, mit dem die Gemeinde Ketsch ihre Wärmeversorgung der Zukunft plant. Bürgerinnen und Bürger können sich hier auf unserer Homepage über die ersten Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung informieren.
Es geht um Klimaschutz und eine bezahlbare Wärmeversorgung
Wärme ist ein zentraler Faktor für den Klimaschutz. Ein großer Teil der CO₂-Emissionen entsteht durch das Heizen von Gebäuden mit Gas und Öl. Die Preise für Gas und Öl werden in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen. Neben allgemeinen Marktpreisentwicklungen tragen auch gesetzliche Vorgaben wie die CO₂-Bepreisung dazu bei, dass fossile Brennstoffe zunehmend teurer werden.
Wer frühzeitig auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen, z.B. auch mit Kombination von Photovoltaik auf dem eigenen Dach, oder auf (Nah)Wärmenetze umsteigt, kann langfristig gesehen nicht nur Kosten sparen, sondern grundsätzlich auch bis zu einem gewissen Grad unabhängig von Preisschwankungen des Marktes werden. Zugleich kann der Wert der Immobilie gesteigert werden. Bei einer individuellen Einschätzung von Heizsystemen und Gebäuden hilft eine Energieberatung. Diese findet alle zwei Wochen in unserem Rathaus statt und wird von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (KLiBA) angeboten. Hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich: Telefon 06221/99875-0, E-Mail: info@kliba-heidelberg.de. Des Weiteren können Termine z.B. auch bei der Verbraucherzentrale unter Telefon 0800 809802400 vereinbart werden (https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/telefon/).
Aktueller Stand der kommunalen Wärmeplanung:
Die Bestands- und Potenzialanalyse gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Wärmeversorgung in der Gemeinde sowie über mögliche zukünftig nutzbare Potenziale für erneuerbare Energien. Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse, die im weiteren Verlauf des Planungsprozesses noch überarbeitet, verfeinert und konkretisiert werden können.
Die Gemeinde lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit den Zwischenergebnissen der Wärmeplanung vertraut zu machen und sich aktiv in den weiteren Prozess einzubringen. Rückmeldungen und Anregungen sind willkommen und können über die Kontakt-Mailadresse julia.berberig@ketsch.de eingereicht werden.